Dienstag, 30. Oktober 2012

So wird der letzte Rest von Seriosität verSCHEUCHt



Fuchtlos - das Video, in dem Kurt Scheuch, Tierschutzreferent des Bundeslandes Kärnten zuerst eine gefährlich aussehnde Schlange liebkost und danach eine Vogelspinne über sein Tatoo klettern lässt, hat die halbe Alpenrepublik verstört. Fragen wie: Was will er uns damit sagen? Wer zahlt das? oder Wer hat ihm dazu geraten? kursieren derzeit fröhlich durch die Foren der Gazetten und im Internet. Auch hunderl.at nimmt sich dem Thema an - kein Wunder, schon alleine wegen unseres Bildungsauftrages und der Tierliebe wegen ein Muss.

Im Gegensatz zu unseren Mitbewerbern, können wir aber sagen was dem Video abgeht. Auf gut Kärntnerisch ausgedrückt: "Leitln, de hom des Krokadü vagessen!" Denn: Keine Spur vom sommerlichen Drau-Monster findet sich am 75 Sekunden langen Clip, der mittlerweile ganz weite Kreise zieht.


Neueste Erkenntnisse zur Krokodil-Causa in den Clip - die Leute wollen wissen, was dran ist

Bisherige Erkenntnisse:
Das Krokodil soll Kurti heißen: http://www.heute.at/news/oesterreich/art23655,775678
Das Krokodil ist zwei Meter lang: http://www.krone.at/Oesterreich/Grosse_Suchaktion_nach_Zwei-Meter-Krokodil_in_Kaernten-Noch_keine_Spur-Story-331946
Die Haltung von Reptilien erfordert Verantwortung: http://www.ktn.gv.at/262164_DE-Landesregierung-LHStv._Ing._Kurt_Scheuch.?newsid=20211&backtrack=262164
Das Krokodil heíßt Sachsi: http://www.kleinezeitung.at/kaernten/spittal/3101123/keine-spur-sachsi-drau.story
Das Krokodil-Thema füllt das mediale Sommerloch in allen Teilen der Welt: http://wilhelm-kuehs.blogspot.co.at/2012/08/krokodile-und-andere-ungeheuer.html

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Das ist eine Charaktersache


Wer eifrig im Netz stöbert wird fündig. Auch hunderl.at nützt diese Art der Recherche und stieß auf ein grenzgeniales Video über das Problem der Hundegacke. Wenn man so will ein Dauerbrenner: zeitlos, aktuell und gleichzeitig polarisierend. Ein aufgelegtes Thema auch für die heimischen Polit-Wahlgruppierungen, die im Vorfeld zur Nationalratswahl 2013 schon in diesen Tagen anfangen um die Stimmen zu buhlen. Immerhing gab es dazu schon Vorzeichen über die hunderl.at berichtete. Aber auch die Wiener Stadtpolitiker zogen einen Trumpf aus ihrem Ärmel: So soll Petra Jens, ehemalige Hundekotbeauftragte und Initiatorin der Kampagne "Nimm ein Sackerl für dein Gackerl" zur neuen Fußgeherbeauftragten gekührt werden. Fragt man sich nur, warum gerade jetzt ...

Nun ein paar Ideen:


(Drecksarbeit für kleine Funktionäre)
 
 

Dienstag, 2. Oktober 2012

Dieses Foto beendet die Personaldebatte der SPÖ in Oberösterreich


Seit 2009 übertrumpfen sich kryptische Politikberater und kaffeesudlesende Journalisten, wenn es um die Frage geht, wer Josef Ackerl an der Spitze der Sozialdemokraten ablöst. Teilweise krude Spekulationstheorien und Namen von A bis Z wechseln sich in den Gazetten des Bundeslandes ab. hunderl.at beendet die Spekulation: Es ist der Reini Entholzer. Denn: Wer mit einem weißen Hunderl zwischen wuchernden Farnen und grünen Gräsern in der Wiese hockt, wirkt irgendwie sympathisch und sticht damit sogar die Sujets der Konkurrenz (Weitblickender LH) aus.

Montag, 1. Oktober 2012

Pimp my Politician

Und täglich grüßt das Murmeltier: Wenn so mancher (auch selbsternannter) Volksvertreter zum Mikrofon greift, macht sich heiße Luft im Raum breit. Interviews werden zu einem Monolog umfunktioniert und Veranstaltungshallen bei Wahlveranstaltungen (NLP sei Dank) zu sinnfreien Zonen umgewidmet. Frank, (T)HC, Silvio oder wie sie alle heißen sind prädestiniert für langweilige und nichtssagende Floskeln. Aber die Pointe kommt glücklicherweise zum Schluss und ist nicht selten auf Youtube zu finden. hunderl.at präsentiert aus diesem Grund eine kleine, feine Auswahl "gepimpter" Politiker-Reden:





Mittwoch, 26. September 2012

Von der Sommerpause zurück in die Zukunft

Die warme Jahreszeit ist zuende, die Blätter werden bunt und ein frischer Wind weht durch die alpenrepublikanische Politlandschaft. Genau richtig, dass sich hunderl.at aus seiner wohlverdienten Sommerpause zurückmeldet und seine nach Informationen dürstenden Leser wieder befriedigen darf. Da wir aber den anderen Medien immer einen Schritt voraus sind, gibt es bei uns nichts Aktuelles. Im Gegensatz zur Konkurrenz wissen wir schon heute, was morgen passiert - oder besser gesagt im Oktober 2013: Die Nationalratswahlen sind geschlagen, die anfängliche Wehrpflichtdebatte artete zu einer noch immer andauernden Bundesheerparade am Heldenplatz aus und ein gewisser Herr Strohsack, 80-jähriger Industriemagnat hat die ersten Duftmarken seiner Polit-Ideologie gesetzt. Hier eine kleine Video-Prophezeihung.


Samstag, 19. Mai 2012

Das Hunderl und das Job-erl


Nicht nur Popgruppen wie die EAV singen davon: Viecherl und Hunderl haben in der Seele des gelernten Österreichers ein ganz besonderes Platzerl. Das gefällt auch hunderl.at. Daher ist es nicht ungewöhnlich, dass unser Online-Portal sich auch täglich durch den Blätterwald kämpft und dabei den einen oder anderen Artikel rund um die Tierliebe, den gelernten Österreicher und seine Eigenschaften mit Begeisterung und Interesse liest. Nun zur Sache: Die Kronenzeitung durchstöberte seine Redaktion nach Hundefreunden und wurde auch fündig. Konkurrenz für hunderl.at, würde sich der eine oder andere wohl denken. Nein, so sehen wir das nicht, denn: Wie abgebildet müssen sich die Kläffer täglich in den stickigen Büroräumen in der Muthgasse oder sonstwo aufhalten. Wenig Tageslicht, kein Auslauf und kein Knocherl weit und breit, dass das unter Zeitdruck und Stress stehende Herrl oder Frauchen zum Apportieren werfen kann. Das ist schon ein Kreuz mit der zur Schau gestellten Tierliebe. Immer wieder gibt es dann so Menschen, die dann was schlechtes daran auszusetzen haben. Und so schließt sich wieder der Kreis zu besagtem Medium.

Montag, 23. April 2012

Anton Mahdalik - Der Wortakrobat wider Willen grüßt täglich wie das Murmeltier


Auffallen um jeden Preis. In Zeiten wie diesen keine schlechte Strategie um um Aufmerksamkeit zu buhlen. Anton Mahdalik, FPÖ-Gemeinderat von Wien ist sicherlich das beste Beispiel dafür, wie man mit skurrilen und überdrehten Wortmeldungen täglich darum kämpft, es irgendwie in eine Zeitung, Online-Portal oder ein sonstiges Medium zu schaffen. Frei nach dem Slogan "so schlecht dass es schon wieder gut ist", versucht der blaue Wortakrobat und Grammatik-Künstler seine Ideologie anzubringen. Dabei scheint es - so mutmaßt zumindest hunderl.at - dass der schmale Grat zwischen ernst gemeinter Skurril-Ideologie und politischem Berufs-Zynismus oft auch unfreiwillig überschritten wurde. Dabei geht es dem guten Mann nicht um den Inhalt, sondern in erster Linie um die Sprache und Poesie, die er in seinen (bezahlten) OTS-Aussendungen verwendet. Immerhin: Eine Facebook-Gruppe, denen seit kurzem auch der hunderl.at-Chefredakteur angehört, huldigt die Aussendungen des Mandatars.

Nun aber in Medias Res. hunderl.at veröffentlicht ein kleines Potpurri Mahdalik`scher Dichtkunst:

Mahdalik und die Bettelmafia
Die Kiffer-Koordinatorin
Der nüchterne Benzinbruder und die betrunkene Radl-Mafia
Hintern-Grund

Ja. Es ist eben nicht einfach, ein Politiker zu sein und bei den Jungen punkten zu wollen. Schon gar nicht, wenn man bei einer biederen, konservativen und reaktionären Partei angehört. Da muss man sich - wie der Herr beweist - schon allerhand einfallen lassen. Im Klartext: Wenn die Themen schon nicht so knackig sind, muss wenigstens die Verpackung stimmen.