Die Debatte um das Flüchtlingsheim in Bad Leonfelden bringt Schwung in die besinnliche Adventzeit im tiefsten Mühlviertel, wo um diese Zeit sonst nur die Eiszapfen von den Dächern fallen und Probeführerscheinbesitzer ihre tiefergelegten GTI's in die Straßenränder von B38, B127 oder sonstwo hin manövrieren.
In unserem Land herrscht wohl die pure Überforderung, wenn es darum geht sich mit der Flüchtlingsfrage auch mal sachlich zu beschäftigen. Neben dem Schüren teilweise stumpfer Emotionen ist oft nicht viel übrig, was von uns und den von uns gewählten Volksvertretern kommt - linke und rechte Reichshälfte mit eingeschlossen. Egal ob so ein Heim nun in Leonfelden, in Linz, in Bruck an der Leitha oder im Wienerwald gebaut werden soll - es sind immer wieder die selben Argumente, welche Politiker, Bürger oder sich wichtig machende Leute auf den Tisch werfen. Kurz zusammengefasst dreht sich die Debatte um Flüchlinge immer wieder um faktentechnisch eher arm ausgestatteten Worte und Phrasen wie "Wirtschaftsflüchtlinge", "das Boot ist voll", "ewig gestrig", "Hetze", "andere Mentalität", "Toleranz" oder "die sollen Verantwortung für ihr Land nehmen, dort bleiben und es aufbauen".
Vorschläge und Ideen für eine sachliche Lösung - so scheint es - will man nicht haben. Warum? Sind es vielleicht die Wählerstimmen, die einem dann möglicherweise abhanden kommen, wenn man dieses Thema ohne Emotionen und Schüren von Ängsten angeht? Ist es vielleicht der menschliche Impetus, von Bewegungen und Parteien, die aus dem sozialen Zusammenschluß entstanden sind und jetzt irgendwie verschwunden ist, sonst auch rhetorisch abgehen würde? Oder ist es schlussendlich die eigene Angst vor dem Fremden, dem Unbekannten, das von weit her plötzlich vor meiner Haustüre wohnt?
Mit all diesen Fragen werden die Leute bald wieder alleine gelassen, wenn dieses Thema von Politik und Medien in etwa einer Woche abgehandelt wurde und die Diskussion in einem anderen Dorf wieder von neuem beginnt.
Mittwoch, 12. Dezember 2012
Mittwoch, 21. November 2012
Spektakuläre Hunderl-Todesserie: Verschwörung der Aliens
Es sind bereits zwei Fälle, welche die Gesamte Erdbevölkerung in Atem halten: Vega (7), die Rauhaardackeldame des dänischen Prinzen Henrick (78) wird beim "Äußerln" von einem noch unbekannten Lkw-Lenker niedergewalzt und Otto (8), ein leidenschaftlicher Mischlings-Rüde erleidet einen Herzinfarkt beim Paarungsritual. Zwei Fälle, die am ersten Blick nicht viel gemeinsam haben, doch beim genaueren Hinsehen einen roten Faden aufweisen.
Tiefste Trauer erschüttert das dänische Königshaus: Vega, die royale Rauhaardackel-Dame ist von ihrem morgendlichen Gassi-Auslauf mit Prinz Henrick nicht mehr lebendig zurückgekehrt und wartet im Hundehimmel, den ewigen Jagdgründen für Hunderl auf Gesellschaft. Die hat sie mit Otto, dem unglücklichen Rammler jetzt bekommen. Der Hund mit dem Paarungsdrang durfte das erleben, wovon auch so mancher menschliche Zeitgenosse träumt: Beim Koitus den sogenannten süßen Tod zu sterben. Wahrlich am Höhepunkt seines Lebens zu verscheiden, ein Traum der schon viele Dichter und Denker zu regelrechten Hommagen verleitete. Das sei aber in Anbetracht der globalen Lage dahingestellt, denn: Wie renommierte UFO-Forscher herausgefunden haben, verbirgt sich hinter den beiden Todesfällen eine jahrelange Serie von misteriösen Vorgängen rund um die Hunderl-Welt. "Wir steuern auf einen Kollaps zu, der die derzeitigen Vorstellungen von Urkatastrophen weit überschreitet", meint dazu Werner von Sinnen, anerkannter UFO-Experte und Besitzer eines Mops-Hundes mit dem Namen Eddi. Er ist auch Sauna-Freund von Erich von Däniken, UFO-Experte, der unlängst in der Krone ein Interview zum Weltuntergang machte und diesen in Frage stellte. Aber. "In Anbetracht der zu erwartenden Katastrophe wäre dieser vorhergesagte Untergang am 21. Dezember ein wahrer Segen", orakelt von Sinnen und beschreibt eine wahre Alien-Invasion, welche die Menschheit in nur wenigen Jahren zu willenlosen Ja-Sagern verwandeln wird: Auch die Eliten werden davon betroffen sein und mit Hilfe außerirdischer Kräfte die westlichen Demokratien zu sogenannten Idiokratien umgestalten. Noch schlimmer: Es ist bereits losgegangen. Als Beispiel nennt er den Sieg des Hundes Esprit bei der großen Chance im ORF. "Dass irgendwann mal ein Hunderl das talentierteste Wesen einer Nation wird, zeugt von abgrundtiefen Abbau geistiger Kompetenzen", heißt es dazu von ihm. Wie aber kann die Welt gerettet werden? Einen Strohhalm an den man sich klammern kann, ortet der UFO-Wissenschaftler in der österreichischen Volksmusik: Nur Hinterseer und Co. können das Abendland und in weiterer Folge die ganze Welt retten. "Ihr (selbstkomponierter) Gesang vertreibt die außerirdischen Lebensformen bis weit hinter die Milchstraße."
Tiefste Trauer erschüttert das dänische Königshaus: Vega, die royale Rauhaardackel-Dame ist von ihrem morgendlichen Gassi-Auslauf mit Prinz Henrick nicht mehr lebendig zurückgekehrt und wartet im Hundehimmel, den ewigen Jagdgründen für Hunderl auf Gesellschaft. Die hat sie mit Otto, dem unglücklichen Rammler jetzt bekommen. Der Hund mit dem Paarungsdrang durfte das erleben, wovon auch so mancher menschliche Zeitgenosse träumt: Beim Koitus den sogenannten süßen Tod zu sterben. Wahrlich am Höhepunkt seines Lebens zu verscheiden, ein Traum der schon viele Dichter und Denker zu regelrechten Hommagen verleitete. Das sei aber in Anbetracht der globalen Lage dahingestellt, denn: Wie renommierte UFO-Forscher herausgefunden haben, verbirgt sich hinter den beiden Todesfällen eine jahrelange Serie von misteriösen Vorgängen rund um die Hunderl-Welt. "Wir steuern auf einen Kollaps zu, der die derzeitigen Vorstellungen von Urkatastrophen weit überschreitet", meint dazu Werner von Sinnen, anerkannter UFO-Experte und Besitzer eines Mops-Hundes mit dem Namen Eddi. Er ist auch Sauna-Freund von Erich von Däniken, UFO-Experte, der unlängst in der Krone ein Interview zum Weltuntergang machte und diesen in Frage stellte. Aber. "In Anbetracht der zu erwartenden Katastrophe wäre dieser vorhergesagte Untergang am 21. Dezember ein wahrer Segen", orakelt von Sinnen und beschreibt eine wahre Alien-Invasion, welche die Menschheit in nur wenigen Jahren zu willenlosen Ja-Sagern verwandeln wird: Auch die Eliten werden davon betroffen sein und mit Hilfe außerirdischer Kräfte die westlichen Demokratien zu sogenannten Idiokratien umgestalten. Noch schlimmer: Es ist bereits losgegangen. Als Beispiel nennt er den Sieg des Hundes Esprit bei der großen Chance im ORF. "Dass irgendwann mal ein Hunderl das talentierteste Wesen einer Nation wird, zeugt von abgrundtiefen Abbau geistiger Kompetenzen", heißt es dazu von ihm. Wie aber kann die Welt gerettet werden? Einen Strohhalm an den man sich klammern kann, ortet der UFO-Wissenschaftler in der österreichischen Volksmusik: Nur Hinterseer und Co. können das Abendland und in weiterer Folge die ganze Welt retten. "Ihr (selbstkomponierter) Gesang vertreibt die außerirdischen Lebensformen bis weit hinter die Milchstraße."
Dienstag, 6. November 2012
Dogs against Mitt Romney: 106.487 Unterstützer
Was seit Wochen fieberhaft herbeigesehnt wird, steht in wenigen Stunden fest: Der Präsident der Vereinigten Staaten wird gewählt - und es scheint ein knappes Rennen zu werden. Viele MENSCHEN sind unentschlossen. HUNDERL (und vielleicht auch deren Herrln) haben ihre Entscheidung schon getroffen: Mit 106.487 "Gefällt Mir"-Angaben (Dienstag, 20 Uhr MEZ) hat die Facebookseite "Dogs against Mitt Romney" die Meinungsführerschaft im sozialen Netzwerk übernommen. Keine Chance für die Konkurrenz: Die Gruppe "Horses against Obama" hinkt mit lediglich 53 Unterstützern weit nach. Genau so die Seite "Dogs against Obama eating them", eine wohl geschmacklos auf die Erfahrungen des Präsidenten des Präsidenten hinweisende Facebook-Gruppe mit 2250 Unterstützer. Dass aber Hunderl generell eher dem demokratischen Lager zugeneigt sind, wagen Politikwissenschaftler derzeit nicht zu behaupten. Der Trend, den hunderl.at aufzeigt, lässt es aber stark vermuten. Ein Grund könnte sein, dass Barack Obama Haustierbesitzer ist und sein Hund Bo eine eigene Facebookseite hat. 1762 Freunde sprechen eine laute Sprache ...
Dienstag, 30. Oktober 2012
So wird der letzte Rest von Seriosität verSCHEUCHt
Fuchtlos - das Video, in dem Kurt Scheuch, Tierschutzreferent des Bundeslandes Kärnten zuerst eine gefährlich aussehnde Schlange liebkost und danach eine Vogelspinne über sein Tatoo klettern lässt, hat die halbe Alpenrepublik verstört. Fragen wie: Was will er uns damit sagen? Wer zahlt das? oder Wer hat ihm dazu geraten? kursieren derzeit fröhlich durch die Foren der Gazetten und im Internet. Auch hunderl.at nimmt sich dem Thema an - kein Wunder, schon alleine wegen unseres Bildungsauftrages und der Tierliebe wegen ein Muss.
Im Gegensatz zu unseren Mitbewerbern, können wir aber sagen was dem Video abgeht. Auf gut Kärntnerisch ausgedrückt: "Leitln, de hom des Krokadü vagessen!" Denn: Keine Spur vom sommerlichen Drau-Monster findet sich am 75 Sekunden langen Clip, der mittlerweile ganz weite Kreise zieht.
| Neueste Erkenntnisse zur Krokodil-Causa in den Clip - die Leute wollen wissen, was dran ist |
Das Krokodil soll Kurti heißen: http://www.heute.at/news/oesterreich/art23655,775678
Das Krokodil ist zwei Meter lang: http://www.krone.at/Oesterreich/Grosse_Suchaktion_nach_Zwei-Meter-Krokodil_in_Kaernten-Noch_keine_Spur-Story-331946
Die Haltung von Reptilien erfordert Verantwortung: http://www.ktn.gv.at/262164_DE-Landesregierung-LHStv._Ing._Kurt_Scheuch.?newsid=20211&backtrack=262164
Das Krokodil heíßt Sachsi: http://www.kleinezeitung.at/kaernten/spittal/3101123/keine-spur-sachsi-drau.story
Das Krokodil-Thema füllt das mediale Sommerloch in allen Teilen der Welt: http://wilhelm-kuehs.blogspot.co.at/2012/08/krokodile-und-andere-ungeheuer.html
Mittwoch, 24. Oktober 2012
Das ist eine Charaktersache
Wer eifrig im Netz stöbert wird fündig. Auch hunderl.at nützt diese Art der Recherche und stieß auf ein grenzgeniales Video über das Problem der Hundegacke. Wenn man so will ein Dauerbrenner: zeitlos, aktuell und gleichzeitig polarisierend. Ein aufgelegtes Thema auch für die heimischen Polit-Wahlgruppierungen, die im Vorfeld zur Nationalratswahl 2013 schon in diesen Tagen anfangen um die Stimmen zu buhlen. Immerhing gab es dazu schon Vorzeichen über die hunderl.at berichtete. Aber auch die Wiener Stadtpolitiker zogen einen Trumpf aus ihrem Ärmel: So soll Petra Jens, ehemalige Hundekotbeauftragte und Initiatorin der Kampagne "Nimm ein Sackerl für dein Gackerl" zur neuen Fußgeherbeauftragten gekührt werden. Fragt man sich nur, warum gerade jetzt ...
Nun ein paar Ideen:
(Drecksarbeit für kleine Funktionäre)
Dienstag, 2. Oktober 2012
Dieses Foto beendet die Personaldebatte der SPÖ in Oberösterreich
Seit 2009 übertrumpfen sich kryptische Politikberater und kaffeesudlesende Journalisten, wenn es um die Frage geht, wer Josef Ackerl an der Spitze der Sozialdemokraten ablöst. Teilweise krude Spekulationstheorien und Namen von A bis Z wechseln sich in den Gazetten des Bundeslandes ab. hunderl.at beendet die Spekulation: Es ist der Reini Entholzer. Denn: Wer mit einem weißen Hunderl zwischen wuchernden Farnen und grünen Gräsern in der Wiese hockt, wirkt irgendwie sympathisch und sticht damit sogar die Sujets der Konkurrenz (Weitblickender LH) aus.
Montag, 1. Oktober 2012
Pimp my Politician
Und täglich grüßt das Murmeltier: Wenn so mancher (auch selbsternannter) Volksvertreter zum Mikrofon greift, macht sich heiße Luft im Raum breit. Interviews werden zu einem Monolog umfunktioniert und Veranstaltungshallen bei Wahlveranstaltungen (NLP sei Dank) zu sinnfreien Zonen umgewidmet. Frank, (T)HC, Silvio oder wie sie alle heißen sind prädestiniert für langweilige und nichtssagende Floskeln. Aber die Pointe kommt glücklicherweise zum Schluss und ist nicht selten auf Youtube zu finden. hunderl.at präsentiert aus diesem Grund eine kleine, feine Auswahl "gepimpter" Politiker-Reden:
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